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Düsseldorf du vegane Hochburg – wir kommen!!!

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Reisen

Düsseldorf du vegane Hochburg – wir kommen!!!

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Königsallee in Düsseldorf

Als wir vor einiger Zeit eine Woche frei hatten, haben wir uns überlegt, was wir denn Tolles machen könnten. Nach einigem Hin- und Herüberlegen, fiel der Vorschlag Düsseldorf und wir waren uns sehr schnell einig. Wir waren letztes Jahr schon mal zu einem Kurztrip dort und fanden es einfach superschön.

Gesagt – getan 😊 Kurzerhand haben wir ein kleines Appartement für 2 Nächte gebucht und dann ging es auch schon los.

Wir haben uns für das Auto entschlossen, da wir uns beide einige waren – und bei dieser Hitze nicht ewig mit dem Mund- Nasenschutz im Zug sitzen wollten. Mag aus Umweltschutzsicht nicht die beste Entscheidung sein, aber besser als wegfliegen ist es doch allemal.

Parkplatzsuche:
Als wir am frühen Nachmittag in Düsseldorf ankamen, hies es erst einmal Parkplatz suchen. Wir haben uns dann für ein Parkhaus in der Nähe des Appartements entschieden, weil wir das Auto stehen lassen und die Erkundungen zu Fuß oder mit den Öffentlichen machen wollten. Das Parkhaus in der Klosterstraße war auch verhältnismäßig günstig. Wir haben für knapp zwei volle Tage (inkl. Nächte) 22€ bezahlt (Tagessatz 13€). War also auch eine faire Abrechnung.

Futtersuche am ersten Abend:
Wir sind Menschen, die gerne mal was Neues ausprobieren und da Timo gelesen hatte, dass es in Düsseldorf ein japanisches Restaurant gibt, das vegane Ramen anbietet, haben wir uns spontan dafür entschieden. Ich habe gelernt, dass „Ramen“ sowohl die Nudeln heißen als auch die Suppe, die die Japaner daraus zaubern. Das Restaurant heißt Chicken & Veggie – Takumi-Restaurant und ihr findet es in der Klosterstraße. Das kleine Lokal ist ziemlich beliebt und wir hatten wirklich Glück, dass wir nur ca. 20 Min. auf einen Platz warten mussten, um unseren Tisch zugeteilt zu bekommen. Der Angestellte war sehr freundlich und als wir erwähnt haben, dass wir vegan essen wollen, hat er uns sofort eine spezielle Veggie-Karte an den Tisch gebracht. Darüber haben wir uns doch sehr gefreut, somit mussten wir nicht alles genau unter die Lupe nehmen, was für uns in Frage kommen kann.
Wir haben uns beide für die Veggie Miso Ramen entschieden mit Vollkornnudeln, die laut Aussage des Kellners vegan sind. Dazu haben wir als Vorspeise den Edamame Snack und Seegras-Salat mit eingelegtem japanischem Spinat und Tomaten bestellt.
Lange mussten wir nicht warten, dann ging es schon los.
Ich muss euch sagen, das war alles wirklich superlecker und es hat sich aus meiner Sicht absolut gelohnt, das mal auszuprobieren.
Leider muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich so gierig war zu probieren, dass ich gar kein Foto für euch gemacht habe. Ich gelobe Besserung – versprochen!!!

Als kleinen Verdauungsspaziergang sind wir nach dem Essen noch durch die Altstadt und ans Ostufer des Rheins gelaufen. Dort ist immer was los und es ist einfach wunderschön. Egal ob man sich einfach auf eine Bank setzt und aufs Wasser schaut, den Künstlern am Ufer über die Schulter blickt, an den Buden etwas snackt, oder ob man eines der unzähligen Lokale am oder auf dem Wasser besucht.
Wir haben uns für ein Bänkchen am Wasser entschieden.

Ostufer des Rheins
Direkte Sicht auf die Kniebrücke

Nächster Morgen – was ist mit Frühstück???
Raus aus dem Appartement und rein in den Regen. Leider hatten wir keinen Regen eingeplant und so mussten wir uns kurzerhand einen Regenschirm kaufen. Aber von so ein bisschen Regen lassen wir uns natürlich nicht aufhalten.
Als wir mit der Bahn im Greentrees ankamen, mussten wir erst mal kurz warten, bis wir ein kleines Tischen für uns zwei ergattern konnten. Das Warten hat sich aber auf jeden Fall gelohnt 😊
Damit wir möglichst viel probieren können, haben wir verschieden Speisen bestellt und uns diese dann geteilt.

„Avocado Brot“ mit schön viel Rucola
„Pesto-Tomate“ Sandwich mit super knusprig getoastetem Brot, Rucola und Körnern
„Levant Wrap“ mit Aubergine, Tomate, Salat, Zucchini, Falafel und Pesto
Und dazu gab´s Infused Water mit frischen Beeren

Leute, ich muss euch sagen, das war sowas von lecker. Wir fanden es echt schade, dass nichts mehr reingepasst hat, aber wir waren beide satt und zufrieden 😊.
Solltet ihr mal nach Düsseldorf gehen, probiert das unbedingt aus. Wir können das Greentrees uneingeschränkt empfehlen. Wir werden auf jeden Fall wieder hingehen, sobald wir wieder in der Nähe sind.

Timo und ich bei unserer Stadterkundung

Wie haben dann den restlichen Tag mit Bahn und zu Fuß die Stadt unsicher gemacht und ein paar nette Kleinigkeiten eingekauft. Das gehört schließlich dazu, wenn man einen Städtetrip macht.

Abendessen oder verspätetes Mittagessen:
Da wir eigentlich nur zweimal am Tag essen, sind wir vom späten Frühstück direkt zum nicht allzu späten Abendessen gegangen und haben das Mittagessen ausgelassen. Wir haben hin und herüberlegt, aber die Lust auf Fritten hat gesiegt. Also haben wir uns auf den Weg gemacht um im frittenwerk in der Schadowstraße unser Abendessen einzunehmen. Wir haben es so gemacht wie meistens, beide bestellen etwas anderes und beide probieren alles.

Da ich immer etwas „frisches und knackiges dazu möchte:
Rainbow Bowl” mit
Spinat, grüner Salat, Avocado, Pink Hummus, Gurke, Quinoa, Karotte, Tomate und Falafel.
Oben „Bolo Fritten“ mit
Rucola, Tomate, Paprika-Chili-Dip, geriebener Cheezano.
Unten „Pink Persia Poutine“ mit
Falafel, Pink Hummus, Quinoa, Rucola und einer Zitronen-Aioli

Klingt nicht nur superlecker – war auch alles superlecker.
Ich weiß, dass es das frittenwerk auch in anderen Städten gibt, aber ich habe tatsächlich nie zuvor dort gegessen und ich war wirklich begeistert. Die Fritten schön knusprig und bei den Toppings für jeden Geschmack was dabei.  

Leider schon wieder Endspurt:
An diesem Abend haben wir noch einen kurzen Verdauungsspaziergang gemacht und am nächsten Morgen war ja auch schon unser Abreisetag. Wir haben alles gepackt, ins Auto verfrachtet und beschlossen auf dem Heimweg noch am Markt am Carlsplatz einzubremsen.
Das ist ja wirklich ein sehr großer, wunderschöner Markt, der dort fest installiert ist. Die Auswahl an Obst und Gemüse ist enorm und wenn man da so durch schlendert, lacht das vegane Herz. Ich finde das kann man sich ruhig mal ansehen, auch wenn wir nichts gekauft haben, da wir Angst hatten, dass unsere Einkäufe die Hitze im Auto nicht überstehen. Leider war der Markt dann auch schon unsere letzte Station und wir haben uns mit dem Auto auf den Heimweg begeben.

Fazit und Zusammenfassung:
Es waren zwar nur zwei Nächte bzw. drei Tage, aber es hat sich absolut gelohnt. Wir haben die Zeit in Düsseldorf genossen und alle unsere Anlaufstellen für „veganes Futter“ waren ohne Einschränkungen weiterzuempfehlen. Wenn ihr also mal in Düsseldorf seid, müsst ihr als Veganer keine Angst haben, zu verhungern 😉

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